Einzustellen Sie Ihre Such



Unterbringung in mehr als einer Einheit:


Entfernung vom Meer
m


Entfernung vom Zentrum
m


Preis für die Wohnung pro Nacht



Rovinj



Rovinj ist ein Städtchen, das sich auf der westliche Küste der Region Istrien befindet.  Rovinj wird zum ersten mal im Werk  „Cosmographia“ unter dem Namen Castrum Rubini erwähnt. Auf Grund der Angaben aus diesem Werk können wir vermuten, dass Rovinj im Zeitraum vom 3. bis 5.Jahrhundert entstanden ist. Die Umgebung der heutigen Stadt Rovinj war schon in der Bronzezeit und Eisenzeit bewohnt. Der historische mittelalterliche Stadtkern liegt auf einem Hügel des ehemaligen Inselchen, auf dem besonders der Glockenturm und die Euphemiakirche zum Ausdruck kommen. Gerade auf der Stelle der heutigen Kirche befand sich früher der Ort Castrum Rubini, der später seinen Namen in Ruigno, Ruginio und Rovigno wechselte. Jede Geschichte, die mit Rovinj verbunden ist muß den geheimnisvollen Steinsarkophag erwähnen, den das Meer vor 800 Jahren ans Ufer, vor die Stadt, geworfen hatte. Als die überraschten Bürger den Sarkophag öffneten, fanden sie in ihm den Leichnam eines jungen Mädchen und ein Pergament auf dem stand: „Das ist der Leichnam der hl. Euphemia!“(„Hic est corpus Euphemiae Sancte!“). Die christliche Märtyrerin aus Chalkedon ist auch heute noch die Schutzpatronin der Stadt Rovinj. Die sogenannten Anfänge des Tourismus sind mit den mittelalterlichen Wallfahrten verbunden, die man zu Ehren der hl. Euphemia  nach Rovinj machte.

Während der stürmischen Jahrhunderte wechselten sich auf diesem Gebiet zahlreiche Herrscher ab, wie z.B. byzantinische Herrscher, Langobarden, mächtige deutsche feudale Familien, die starke Seemacht Republik Venedig und die Österrechisch-Ungarische Monarchie.

Als die Republik Venedig auf dem Gebiet der Nord Adria herrschte, wendeten sich im 13. Jahrhundert die Bürger von Rovinj, Umag, Poreč und Novigrad der Republik Venedig zu, um ihre eigenen Interessen, die sich auf den Handel und den Seeverkehr bezogen zu schützen. Die Stadt Rovinj hatte nur scheinbar ihre kommunale Freiheit bewahrt und die Selbstverwaltung der war auch beschränkt. Während dieser Zeit kam es zur starken Entwicklung des Seewesens und des Handels. Im 17. und 18. Jahrhundert war Rovinj das Fisch-, Seewesen- und Schiffbauzentrum von Istrien. Nach der kurzen Herrschaft vom Napoleon, übernahmen auf diesem Gebiet 1813 die Österreicher die Macht. Zu dieser Zeit entwickelten sich in Rovinj die Industrie, das Seewesen und die Kultur.
Der Tourismus begann sich schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu Entwickeln und 1888 wurde hier ein Heilort der Maria Theresia Seehospitz gebaut, in den man die Kinder aus der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, Deutschland und Rußland  schickte. Heute befinden sich an der Riviera von Rovinj ca. zehn Hotels, Campingplätze, touristische Ortschaften, Jachthafen und Badestrände. Zahlreiche Restaurants, Sommerfeste, sportliche Rekreationen und wunderschöne Strände garantieren Ihnen einen interessanten und angenehmen Urlaub.

Der Limeskanal

Der Limeskanal an der Kueste Istriens ist ein einmaliges Phaenomen. Obwohl er aeusserlich einem Fjord sehr aehnlich sieht, unterscheidet er sich von einem Fjord, weil er nicht das Resultat eines abgetauten Gletschers ist, sondern unter Einwirkung von Fluessen entstand. Der Limeskanal ist 600 m breit. Die Klippen entlang des Kanals schiessen bis zu 150 m in die Hoehe. Wegen des Suesswasserzuflusses ist das Wasser im Kanal nicht so salzig wie im offenen Meer, was bedeutenden Einfluss auf die Zusammensetzung des Oekosystems hat. Dank der oekologischen Eigenschaften und den grossen Temperaturunterschieden waehrend des ganzen Jahres, wird der Limeskanal von einer reichen Flora und Fauna bevoelkert. Ganz besonders tief verwurzelt ist die Muschelzucht. Die bewaldeten Haenge des Kanals sind ein interessantes Gebiet fuer botanische Forschungen.Im Jahre 1980 wurde das Gebiet um den Limeskanal zum Naturrezervat erklaert.In der Naehe des Limeskanal befinden sich die Ruinen von Dvigrad, deren stuermische Vergangenheit in die praehistorische Zeit zurueckreicht. Da Dvigrad im Jahre 1714 verlassen wurde, sind die maechtigen Stadtmauern die einzigen Zeugen der stuermischen Zeiten.